9. Januar 2015 von & gespeichert unter Webdesign.

Aussagekräftige Typografien, One-Page-Design und großflächige Bilder: Wir zeigen, welche Design-Trends eine Website in diesem Jahr zum Hingucker machen.

Trend 1 – Material Design

Klare Farben und Strukturen, keine Schattierungen oder 3D-Effekte, viel Whitespace mit Fokus auf das Wesentliche – das Flat Design setzt bereits seit einiger Zeit Schwerpunkte in der Gestaltung. Nun sorgt Google mit seiner Designsprache „Material Design“ für mehr Komplexität. Farbenfroh zeigt sich das neue Layout, das sich auf den ersten Blick gar nicht so sehr vom Flat Design unterscheidet. Kombiniert mit großflächigen Elementen und anderen Design-Formen wie Animationen und Layering ist die Designsprache jedoch vielschichtiger als ihr Vorgänger und erregt so die Aufmerksamkeit der Nutzer, fördert Interaktionen und verbessert dabei sogar noch die User Experience.

Trend 2 – Scrolling over Clicking

Das Motto für dieses Jahr heißt Scrollen statt Klicken. Der Trend geht zum One-Page-Design und zum „infinite Scrolling“, bei dem mehrere Seiten einfach untereinander dargestellt werden. Dabei ist es besonders wichtig, die Inhalte sinnvoll, strukturiert und übersichtlich anzuzeigen.

Parallax-Scrolling ist zwar eigentlich nichts Neues, wird uns jedoch 2015 noch häufiger begegnen. Das horizontale Scrolling ist besonders bei One-Pagern beliebt, funktioniert allerdings oft noch nicht ganz ruckelfrei – besonders auf mobilen Endgeräten.

Trend 3 – Grafiken & Background-Images

Grafiken, Illustrationen und Infografiken sind ein anschauliches und kreatives Mittel zur Vermittlung von Informationen, auf das man auch 2015 noch nicht verzichten möchte.

Auch auf Corporate Websites werden Bilder zukünftig noch wichtiger – und vor allem noch größer. Die noch häufig verwendeten Slider und Bilderstrecken auf den Startseiten machen Platz für große, stylische Background-Images oder Videos, die den Webauftritt nicht nur emotionalisieren, sondern auch Ladezeiten verkürzen.

 Trend 4 – Webfonts

Jahrgang Vektor durch Freepik entwickelt

Nicht nur Bilder machen eine Website ansehnlich, auch die Schriftart kann so Einiges in Sachen Ästhetik bewirken. Individuelle Typografien haben bisher leider oft die Budgets gesprengt, doch dank Google Fonts und ähnlichen Anbietern können sich Webdesigner nun auch bei kleinerem Etat kreativ austoben. Die eigene Schriftart wird so zu einem weiteren gestalterischen Alleinstellungsmerkmal für den Webauftritt von Unternehmen. Webfonts als individuelles Designelement werden daher zukünftig wohl stärker in den Fokus rücken.

Trend 5 – Microinteractions & Ghost Buttons

Microinteractions sind kleine Aktionen, die die Bedienung einer Website einfacher und übersichtlicher machen. Klickt man z. B. auf einen Button, um sich für einen Newsletter zu registrieren, dann öffnet sich das Formular in einem kleinen Fenster direkt auf der Seite. Lädt man ein Dokument auf eine Website hoch, dient der „Senden“-Button zugleich als Fortschrittsanzeige. Die Bedienung der Website wird einfacher und übersichtlicher.

Ein weiterer Webdesign-Trend sind Ghost Buttons. Ghost Buttons sind meist umrandete Rechtecke, die abgesehen von ihrer Beschriftung vollkommen transparent sind (daher auch der Name). Oft sind sie auf Webseiten mit Full-Screen-Hintergrund zu finden, da sie nicht zu sehr vom Bild ablenken.

Dauertrend Responsive Design

Symbol Vektor durch Freepik entwickeltGeht es um die Webdesign Trends für 2015, darf das Responsive Design natürlich auf keinen Fall fehlen. Aus und vorbei sind die Zeiten, in denen sich Nutzer Webangebote nur auf dem hauseigenen Desktop-PC angesehen haben. Smartphones, Tablets und wearable Gadgets wie z. B. Smartwatches mit unterschiedlichen Displaygrößen stellen ganz neue Anforderungen an das Design.

Mit Off-Canvas-Layouts z. B. können Inhalte außerhalb des sichtbaren Bereichs angelegt und vom Nutzer bei Bedarf mit nur einem Klick geöffnet werden. Dabei gilt: Je breiter der Bildschirm ist, desto mehr Inhalte können standardmäßig angezeigt werden. Auch das Card Design gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Von Pinterest bekannt gemacht, hat sich das kleinteilige Layout mittlerweile zum Responsive-Design-Trend entwickelt. Mehr zum Thema Responsive Design gibt es bald hier auf dem Blog.

Fazit: Aus alt mach neu

Viele der hier vorgestellten Trends sind zwar nicht bahnbrechend neu – z. B. Responsive Design, Ghost Buttons oder Full Screen Bilder – doch es gibt natürlich immer wieder neue Möglichkeiten, diese zu kombinieren, sodass sich auch die „alten Trends“ im Jahr 2015 weiter etablieren und verbreiten werden.

 

Bildquellen:

Beitragsbild Entworfen durch Freepik

Bild „Webfonts“ Entworfen durch Freepik

Bild „Responsive Web Design“ Entworfen durch Freepik




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