28. Juni 2011 von & gespeichert unter Tipps.

Vielen von euch sind unsere Shirts zum diesjährigen Firmenlauf aufgefallen. Wir durften uns über viel positives Feedback freuen. Neben Lob tauchte aber auch immer wieder die Frage auf, was denn dieses schwarz-weiße Bild auf unseren Rücken bedeute. Ein guter Anlass, um diesen sogenannten QR-Code einen kleinen Artikel zu widmen.

Ein Quick Response Code besteht aus einer meist schwarz-weißen quadratische Matrix. Ähnlich einem EAN-Strichcode auf der Milchtüte ist der QR-Code Träger von verschiedensten Informationen. Ein entscheidender Vorteil des QR-Codes: seine Zweidimensionalität. Er kann sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung Daten enthalten und somit wesentlich mehr Informationen wiedergeben als ein herkömmlicher (eindimensionaler) EAN-Code.

QR-Code Firmenlauf

Woher bekomme ich einen QR-Code?

Im Netz gibt es viele Anbieter, bei denen man seinen individuellen QR-Code kostenfrei generieren lassen kann. Egal ob URLs, Telefonnummern oder Firmen-kontaktdaten, fast alles lässt sich codieren. Meist muss man lediglich ein Formular ausfüllen und hat kurz darauf seinen fertigen QR-Code. Dieser Code kann danach problemlos als Bild, anbieterweise auch als Vektorgrafik, abgespeichert oder via Embed-Code in die eigene Website eingebunden werden.

Beispiele für QR-Code Generatoren

  • Kaywa
    Schneller Generator für QR-Codes in verschiedenen Größen.
  • Go QR Me
    QR-Generator, bei welchem man auch Hintergrundfarben bestimmen und sich den Code auf seine Tasse, T-Shirt oder Visitenkarte drucken lassen kann.
  • Generator von Kerem Erkan
    Generator mit den meisten Eingrenzungsmöglichkeiten. Zudem kann man sich den Code komfortabel als Vektorgrafik abspeichern.

Wie kann ich einen QR-Code entschlüsseln?

Alle QR-Codes können schnell und einfach mit dem Smartphone dekodiert werden. Man benötigt dazu ein kamera-fähiges Handy und einen entsprechenden Code-Reader. Für jedes Smartphone-Betriebssystem gibt es mittlerweile viele solcher sogenannter Scanner-Apps. Die Apps sind dabei in ihrer Grundfunk-tionalität, Scannen und Auslesen des Codes (auch: Mobile Tagging), gleich und bieten jeweils unterschiedliche Zusatz-features.

Für was kann man QR-Codes überhaupt einsetzen?

Die weltweite Nutzung von QR-Codes steigt stetig an. Der Code ist inter-national standardisiert und somit für ein breites Publikum zugänglich. Da man die verschiedensten Informationen codieren kann, kann ein QR-Code grundsätzlich in allen möglichen Branchen und Bereichen eingesetzt werden. Im Marketingbereich gibt es bereits schöne Best Practices, wie ein solcher QR-Code medienwirksam umgesetzt werden kann.

Der QR-Code stellt das perfekte Verbindungselement zwischen Print und Online dar. Ein QR-Code neben einem Produkt im Katalog kann bspw. weiterführende sowie spezielle Informationen enthalten. Oder er kann den Nutzer direkt zum Shop des Anbieters führen, wo man das Produkt bestellen kann. Ist man als Unternehmen auch auf Messen und Kongressen präsent, können die beliebten Pixelgrafiken ein wirklicher Hingucker sein. Messestände werden vor Messestart nicht selten aufwendig konzeptioniert und gestaltet. Ein überdimensionaler QR-Code kann hierbei Aufmerksamkeit wecken und Informationen steuern. Optimal eingesetzt, kann ein QR-Code Synergien entstehen lassen und vor allem nachhaltige Unternehmensstrategien fördern.

QR-Codes und ihre unendlichen Möglichkeiten.

Auch für Gewinnspiele kann der vielseitige Code eingesetzt werden. Der Frühstücksflockenhersteller Kellog’s hat z.B. Anfang des Jahres QR-Codes auf seine Produktverpackungen gedruckt, über die man direkt an einem Gewinnspiel teilnehmen konnte. Seither nutzt Kellog’s regelmäßig die Codes, um seinen Kunden neben Infos zum Produkt auch Frühstückserlebnisse auf der ganzen Welt zu vermitteln.

Des Weiteren kann der Code auch für die URL-Promotion genutzt werden.
Besonders lange und teils kryptische Adressen können so schneller kommu-niziert und müssen nicht umständlich abgetippt werden. Zudem kann man den mobilen Charakter des Codes unter-stützen, wenn sich, wie z.B. bei unseren Laufshirts, dahinter der Link zur mobilen Website befindet.

Ein besonders tolles Gimmick liefert die digitale Visitenkarte Jumpscan. Mit diesem Tool kann man seine Kontaktinformationen ganz einfach an den Mann oder die Frau bringen. In einem kurzen Registrierungsprozess kann man schnell seinen persönlichen QR-Code generieren. Hinter diesem Code verbergen sich dann Informationen wie Name, Adresse, Telefonnummer oder aber auch Links zu den eigenen Facebook- und Flickr-Accounts oder sogar zur eigenen Twitterwall. Alle Informationen sind kompakt in den einzelnen Pixelbausteinen des Codes untergebracht.

Niederländische Münze

Die wohl genialste Möglichkeit kommt aus den Niederlanden. Seit dem 22. Juni werden dort Münzen ausgegeben, die auf der Rückseite einen solchen Code tragen. Anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Königlichen Niederlän-dischen Münze, geht das Königreich mit dem Zahn der Zeit und verbindet geschickt Tradition und Moderne. Welche spannenden Verwendungsmöglichkeiten von QR-Codes erwarten uns wohl noch in der Zukunft?




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.